Ohrwürmer ohne Gnade, Rock'n'Roll Riffs für die man Orden verleihen müsste, Reibeisenstimme aus den Tiefen einer Whisky Flasche und eine Kontinuität die ihres gleichen sucht...die TRICKY LOBSTERS sind eine der besten deutschen Bands in Sachen straight und fast Rock'n'Roll.
Gegründet 1996 und seit 2001 in der aktuellen Besetzung unterwegs, hatten die vier Rostocker Jungs ziemlich exakt zum zehnjährigen Bestehen einen Deal bei Abandon Records in der Tasche. Der war eh längst überfällig angesichts des professionellen Bretts, welches die Nordlichter bereits auf dem 2006er Album "Untouched" ablieferten. 2007 meldeten sich die Hummer dann mit einer neuen Scheibe zurück. “Dead Mans Ball” bestätigte abermals und lauter als je zuvor, dass der Rock´n´Roll konstant durch die Adern des Quartetts fließt und brachte ihnen eine gehörige Portion Aufmerksamkeit in der Szene.
Ihr neustes Werk "Black Songs", welches im November 2009 erschien und von Claus Grabke (Dog Eat Dog, Thumb etc.) produziert wurde geht nun einen Schritt.
In mehreren Sessions im Claus Grabke Studio bei Münster, das abgelegen in einem alten Bauernhof liegt, entwickelte die Band zusammen mit dem Ex-Thumb Sänger eine neue Vision ihres energiegeladenen Rock’n’Roll. Dreckig sollte es zugehen und zugleich Mut beweisen. Mut eine perfekte Aufnahme im Mix kaputt zu machen um Langweile zu vermeiden, Mut den Bass in einem fast schon bluesigen Stück ala One Way Hero zu verzerren als ob man Nine inch Nails wäre und Mut die eigenen Songs von einem Dritten in eine andere Richtung interpretieren zu lassen.
Dafür hat sich die Band Zeit gelassen. Für Lobsters Verhältnisse zumindest. Wenn man bedenkt, dass die beiden Vorgänger in einem Abstand von nicht einmal 1 Jahr veröffentlicht wurden, sind die 2 Jahre die seit der Veröffentlichung von „Dead Mans Ball“ vergangen sind, schon ein gutes Stück mehr. Das aber hat sich ausgezahlt. Black Songs ist zu einer wirklich eigenwilligen Platte geworden, die nicht nur alte Fans der Band begeistern kann, sondern auch jede Menge neue Musikbegeisterte in ihren Bann ziehen wird.
PRESSE:
„Die Lobsters haben Hoden, die in etwa die Größe der beiden Türme des Kölner Doms haben.“ – vampster.de
„Dead Mans Ball ist in einer höheren Liga angesiedelt! – OX
So muss der Rock'n'Roll der neueren Zeit klingen. Sehr empfehlenswert!” – myrevelations.de
„oberamtlich und oberdreckig“ !– musiX


